Für Niedergelassene & urologische Praxen

Die PRO-P-Studie wird vom Innovationsfond beim gemeinsamen Bundesausschuss gefördert und an sechs Prostatakrebszentren in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Mit der PRO-P-Studie soll die Nachsorge von Patienten nach radikaler Prostatektomie bei Prostatakrebs verbessert werden. Dies betrifft nicht nur die Krankenhausbehandlung. Die Ärztinnen und Ärzte der urologischen Praxen sind wichtige Partner*innen bei der Behandlung unserer gemeinsamen Patienten. Uns ist es deshalb wichtig, dass sie in dieses Forschungsvorhaben immer transparent mit eingebunden sind.

Die sytematische Betreuung von Patienten nach radikaler Prostatektomie soll verbessert werden.

Hier die Eckdaten: Im Rahmen der PRO-P-Studie untersuchen wir, welchen Einfluss es auf den postoperativen Verlauf nach radikaler Prostatektomie hat, wenn Patienten regelmäßig elektronische Rückmeldungen (via App oder web-basiert) darüber geben, wie es um Ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität bestellt ist. Hierzu erhalten die Patienten via App oder web-basiert u.a. den EPIC 26-Fragebogen. Dieser Fragebogen wird schon im Rahmen der Nachsorge von Prostatakrebspatienten bei der PCO-Studie (prostate cancer outcome) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) je einmal vor und nach der Behandlung eines Prostatakrebeses angewandt und ist Bestandteil der Betreuung in von der DKG-zertifizierten Prostatakrebszentren. Zusätzlich werden die Patienten in der PRO-P-Studie auch zu psychischer Belastung befragt. Wenn sich im Rahmen dieser Befragungen Auffälligkeiten zeigen, wird zeitnah durch das jeweilige Studienzentrum (die Klinik an der die Prostatektomie erfolgte) Kontakt zu den Patienten aufgenommen und ein Arzt-Patienten-Kontakt angeboten. Ein Jahr lang werden wir Patienten in die Studie einschließen. Die Nachbeobachtungszeit wird ebenfalls ein Jahr dauern. In dieser Zeit werden 50 % der Patienten in den Interventionsarm aufgenommen mit 6 insgesamt Befragungszeitpunkten.

Patienten geben postoperativ regelmäßig elektronisch Rückmeldungen zu ihrer Lebensqualität.

Unser Ziel

Unser Ziel ist es, innovative Wege der Versorgung zu entwickeln, welche dazu beitragen können, dass es unseren Patienten nach radikaler Prostatektomie bessergeht. Aus technischen Gründen führen wir die Studie zunächst nur an Prostatakrebszentren in den Krankenhäusern durch. Sollte sich bestätigen, dass die Patienten von der neuen Versorgungsform profitieren, würde im nächsten Schritt die Möglichkeit einer Überführung in den ambulanten Sektor geprüft werden.

Gerne stehen wir für Fragen und persönliche Rückmeldungen zur Studie jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Ansprechpartner der mitwirkenden Prostatakrebszentren

Wenn Sie an der PRO-P-Studie teilnehmen wollen oder sich für die Teilnahme interessieren, aber unsicher sind, ob das möglich ist, wenden Sie sich bitte an einen der Ansprechpartner an den mitwirkenden Prostatakrebszentren.

Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie hier.

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